Meine Texte

Obwohl der Schwerpunkt meiner Arbeit auf dem Roman liegt, bin ich nicht auf eine Gattung festgelegt. Meine ersten schriftstellerischen Gehversuche unternahm ich mit etwa 10 Jahren, inspiriert durch die “Miss Marple”-Geschichten. “Mrs. Summerhills erster Fall” bestand zwar nur aus einer in einem Schulheft bekritzelten Seite, aber ich machte dadurch eine wichtige Erfahrung: Wir alle führen ein Doppelleben in und durch Literatur. Während wir still in einem Sessel sitzen, lösen wir Mordfälle, umsegeln die Welt und kämpfen um die große Liebe. Wir sind Detektive, Entdecker oder Hofdamen und machen Erfahrungen, die unser Selbstverständnis vertiefen und uns entgrenzen.

Literatur ist daher nie “Wirklichkeitsflucht”, sondern Wirklichkeitsergänzung. Ihre besondere Lebendigkeit gewinnt sie durch den Austausch über sie in Kritiken und Rezensionen, aber auch durch Anmerkungen und Fragen. Die Besucher dieser Seiten sind dazu eingeladen. (s. Kontakt)

Meinen ersten literarischen Erfolg erzielte ich mit der Kurzgeschichte “Nachbars Katze”, für die ich 1999 den “Bonner Blumentopf” erhielt, frei nach dem Motto: “Mit junger Literatur kann man (k)einen Blumentopf gewinnen”. Es folgten weitere Veröffentlichungen und Auszeichnungen für Kurzprosa und 2003 der 3. Preis beim Jokers-Lyrik Wettbewerb des Weltbild-Verlages. Meine lyrische Arbeit konnte ich außerdem im Rahmen einer Ausstellungseröffnung des Museums für ostasiatische Kunst in Köln vorstellen. Lesungen mit mir fanden u.a. im Bonner Literaturhaus und im Rahmen der “Stadtbuch”-Veranstaltungen im Kölner Litertaurhaus statt.

Meine literarische Mitte habe ich schließlich durch die Arbeit an “Zur Hölle! Zur Freiheit!” gefunden. Obwohl die Arbeit an diesem Roman noch nicht abgeschlossen ist, erlebe ich schon jetzt, dass ich mich darin verwurzeln und künftigen Projekten entgegen wachsen kann.

 

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